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Radio Radiotechnische Fabrik IKA Litzmannstadt
Deutscher Kleinempfänger     DKE
Hersteller:   Radiotechnische Fabrik IKA Litzmannstadt

Baujahr: 1940 - 1942 (44)
B x H x T (mm): 243 x 242 x 137
Gewicht (kg): 1,931
Gerätenummer: 95203
Originalpreis: 35,00 RM
Spannungsversorgung: Netz 110 / 150 / 220 V (110 - 240 V) Allstrom
Gehäuse: Bakelit
Röhren: VY 2, VCL 11
Lautsprecher: Freischwinger G. Fr. (weiter unbekannt) statisch
Empfangsprinzip: Geradeaus
Anzahl Kreise: 1
Wellenbereiche: LW, MW (200 - 2000 m)
Der "Deutsche Kleinempfänger" und sein Vorgänger "Deutscher Kleinempfänger 1938" wurde im Volksmund als "Goebbelsschnauze" bezeichnet. Dieses Radio wurde als "Gemeinschaftsempfänger" im besetzten Polen hergestellt. Das Gehäuse aus Preßstoff (Bakelit) ist dunkelbraun. Die Umschaltung des Empfangsbereiches erfolgte selbsttätig beim Durchdrehen des Abstimmrades, ohne Anschlag. Der Schalter befindet sich auf dem Abstimmdrehko aus Trolitul (Papier-Drehkondensator) und wird über eine Nockenscheibe betätigt.
Da die Fertigung unter deutscher Besetzung nur während des Krieges stattfand, wurden nur "Sparmodelle" gebaut. Hier mit Drossel, jedoch ohne Gittervorspannungsregler. Der Lautsprecher hat Befestigungsohren.
Leider sind nicht mehr alle Teile original, einige Kondensatoren wurden schon einmal ausgetauscht. Das Gehäuse ist unbeschädigt ohne Ausbrüche und Risse. Prägung Gehäuse innen: "Reichsrundfunk WD 52 RJ".

Aufschrift auf der Rückwand:
"Zur Beachtung! Dieses Gerät darf nur für Hörrundfunk-Empfang, Hochfrequenz-Draht-Hörrundfunk-Empfang einschl. Empfang von E.W.-Rundfunk, Drahthörrundfunk-Endverstärkung beim einzelnen Teilnehmer, nichtsynchronisierte Schallplattenwiedergabe, Mikrophon-Lautsprecher-Übertragung, Hörrundfunk-Empfangsverstärkung und nichtsynchronisiertes Schneiden von Tonfolien (ohne Vervielfältigung) benutzt werden".

Trotz strenger Auflagen von den damaligen Alliierten (USA, GB, UdSSR, Frankreich) zur "Entnazifizierung"entging dieses Radio dieser. Die Nicht-Einhaltung war eine Straftat und wurde z.B. mit Zuchthaus bestraft.
Dieses Radio wurde nicht "entnazifiziert". Das Emblem (Hakenkreuz) auf der Vorderseite des Gehäuses ist vorhanden.
Da es sich um einen sehr gut erhaltenen "Rentner" handelt wurde die Funktion mit Absicht nicht geprüft. Das Risiko, dass Originalteile dabei zerstört werden, ist einfach zu groß. Außerdem werden die heutigen VDE-Anforderungen nicht mehr erreicht (z.B. Netzzuleitung).

Dieser "Deutsche Kleinempfänger" wird in verschiedenen Quellen auch als "Deutscher Kleinempfänger / DKE 1939 (ff.)" oder als "Deutscher Kleinempfänger / DKE Sparmodell" bezeichnet. Ein Nachweis zur Existenz dieser Typenbezeichnungen kann mit diesem Radio nicht erbracht werden.
Siehe auch meine Seite Gemeinschaftsempfänger.

Vorhandene elektronische Unterlagen: Schaltung Letzte Änderung dieser Seite: 24.04.2015
Dieses Gerät im Rmorg
Schaltplan zu diesem Radio (hier DKE 1940)
Bedienungsanleitung zu diesem Radio (identisch mit DKE 1938)
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