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Firmengeschichte

1933 - 1943 - Bittorf & Funke, Weida

Max Funke gründete im Januar 1933 ein Rundfunkgeschäft in Weida, bei dem der ebenfalls begeisterte Rundfunkbastler Willy Bittorf als kaufmännischer Leiter mit einsteigt. "Bittorf & Funke, Spezialfabrik für Röhrenprüfgeräte, Weida" lautet die Firmierung und die ersten Röhrenprüfgeräte entstehen, wobei Funke mehr der Techniker bei der Umsetzung seiner Ideen ist. Das W10 ist 1936 das erste in größeren Stückzahlen gebaute Serien-Modell. Für dieses Prüfkartenkonzept, von Funke zum Patent angemeldet, interessiert sich auch Telefunken wegen der genialen Messmethode und reicht selbst eine ähnliche Lösung als Patent ein. Da Funkes Lösung die weitaus bessere war, kam es zu einer Partnerschaft zwischen Telefunken und Funke & Bittorf.
Da sich auch die Wehrmacht für diese RPG interessiert und Funke spezielle Modelle dafür baut (Radiomechanik, RPG4 u.a.), entwickelt sich das Unternehmen hervorragend.
Ab 1942 kam es zu Meinungsverschiedenheiten zwischen Bittorf und Funke, die dann zum Ausscheiden Bittorfs führten.

1. Bittorf

? - ca. 1960 Bittorf Dresden

Die Firma von Willy Bittorf befand sich in der Bärensteiner Str. 5a in Dresden. Hier wurde das erste Röhrenprüfgerät mit Schiebeschaltergruppe gebaut ("System Bittorf"). Dieses Gerät trug keine weitere Bezeichnung, nur den Namen Bittorf.
Ca. 1949 entstand in diesem Betrieb ein Regenerierzusatz zum Röhrenprüfgerät und ein Apparat zum Schweißen gebrochener Heizfäden. Leider ist über beide Apparate nichts weiter bekannt.
Ca. 1960 Zusammenschluss mehrerer Handwerksbetriebe zur PGH Elektromess Dresden.

ca. 1960 - ca. 1970 - PGH Elektromess Dresden

Willy Bittorf wird Vorsitzender der PGH.
Ca. 19970 Verstaatlichung der PGH und Umbenennung in VEB Elektromess Dresden.

ca. 1970 - ? - VEB Elektromess Dresden

2. Funke

1943 - 1944 - Funkmessgerätebau Max Funke, Weida

Logo Funkmessgerätebau Max Funke, WeidaQuelle: [4]

1945 - 1951 - Max Funke, Messgerätebau Weida

Nach Kriegsende war es notwendig, den Betrieb 1945 erneut umzubenennen in "Max Funke, Messgerätebau Weida". W17, W18 und RPG4/3 werden noch gebaut bzw. modifiziert für zivile Nutzung.

1951 - 1957 - VEB(K) Röhrenprüfgerätebau Weida

Ab Mitte 1951 getrennte Betriebe Ost- und West-Deutschland. DDR: Ursprungsbetrieb in Weida. Juni 1951 erfolgte die Enteignung des Betriebes und Überführung in den "VEB(K) Röhrenprüfgerätebau Weida". Dort werden die RPG weiter gebaut (W18).
Max Funke plante vor der Enteignung 1951 eine abenteuerliche Flucht samt wichtiger Unterlagen und Produktionsmittel, die aber verraten wurde, so dass er mit seiner Familie die DDR fluchtartig verlassen musste. In Adenau /Eifel wurde er wieder sesshaft, und es gelang ihm mit Unterstützung eines neuen Kommanditisten (Weisse) bereits im Dezember 1951 eine neue Firma "Max Funke KG, Adenau /Eifel" zu gründen.

1957 - 1959 - VEB(K) Prüfgerätewerk Weida

1957 erneute Umbenennung in VEB(K)Prüfgerätewerk Weida (K steht für Kommunaler Betrieb). Das W26 wird neu entwickelt, das W18N entsteht.

1959 - 1961 - VEB Prüfgerätewerk Weida

1959 Herauslösen des Betriebes aus dem kommunalen Status (das K entfällt).

Logo VEB Prüfgerätewerk WeidaQuelle: [4]

1961 - (1990) - VEB Wetron Weida

Die Firma VEB Wetron Weida, Werk für elektronische Baugruppen der Regelungstechnik, geht 1961 aus der ehemaligen Firma Max Funke, Weida hervor, nachdem diese mehrfach umbenannt wurde.
Das letzte RPG-Modell W18N wird auch nach der letzten Umfirmierung 1961 in "VEB Wetron Weida weiter produziert.

Logo Wetron WeidaQuelle: [4]

Quelle: [4]


Meine Geräte dieser Firma:


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Letzte Änderung dieser Seite: 14.01.2017