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Firmengeschichte

1902 - ? - Metallwarenfabrik Peter Grassmann Berlin

Grosser Lautsprecher-Hersteller, Marke "Trix".
Danach "Radio-Funk-Werkstätten GmbH".

Logo Metallwarenfabrik Peter Grassmann Berlin Steglitz   Quelle: [4]

1926 - 1939/41 - Radio-Funk-Werkstätten GmbH A. Grassmann

Die Firma hatte ihren Hauptsitz in Berlin-Steglitz W 57, Bülowstr.21.

Die Produktion erfolgte in Neuhaldensleben. Hergestellt wurden große Lautsprecher unter den Marken "Helios" und "RFW" und Rundfunkgeräte.

Radio-Funk-Werkstätten GmbH (RFW), BerlinQuelle: [4]

1939 (andere Quellen 1941) übernimmt Loewe die Firma.

1945 - ??? - RFW ex. Grassmann

Nach 1945 noch Herstellung von Nachkriegs-Rundfunkempfängern.

1923 - 1927 - Radiofrequenz GmbH

Am 22.1.23 erwirbt Dr. Siegmund Loewe die seit 1918/19 bestehende Mechanische Werkstatt Grüttner & Lütgert in Berlin-Friedenau und gründet die Radiofrequenz GmbH. Die ersten Geräte sind für den Export bestimmt. Davon sind die Typen EA51, EA52 und EA54 bekannt. EA steht für "Empfangs-Apparat".

Logo Radiofrequenz GmbH   Quelle: [4]

1927 gibt Loewe den Namen Radiofrequenz auf und verwendet seinen eigenen Namen.

1923 - 1926 - Loewe-Audion GmbH

Im Oktober 1923 gründet Loewe eine weitere Gesellschaft zur Herstellung von Rundfunkröhren mit dem Namen Loewe-Audion GmbH, ebenfalls an der Niedstrasse 5 in Berlin-Friedenau gelegen. Zuerst entstehen dort Wolfram-, dann Thoriumröhren als "Sparröhren".
Im September 1924 meldet Loewe die grundlegenden Patente zur Dreifachröhre mit integrierten Bauteilen an, die 1926 als 3NF mit dem "Loewe Ortsempfänger OE333" einen legendären Ruf erreicht.
Danach Aktiengesellschaft D.S. Loewe Berlin-Steglitz.

1926 - 1930 - Aktiengesellschaft D.S. Loewe Berlin-Steglitz

Als zweites Gerät unter der neuen Marke Loewe bzw. Loewe Radio gilt der auf der Funkausstellung im September 1926 gezeigte Fernempfänger 2H3N zu RM 150. Auch Lautsprecherboxen mit Loewe-Konus-Lautsprecher und Stoffbezug im "Südsee-Look" sind nun erhältlich. Wegen der steigenden Anzahl Rundfunksender treten Trennschärfeprobleme auf, so dass die Dreifachröhre für den Einbezug einer Rückkopplung einen siebten Anschluss erhält. Diese "3NF7" baut Loewe ab 1928 in alle OE333, 2H3N und in das dritte Gerät, den RO433 ein.
Die elektrische Schallplatten-Abtastdose LR150 erregt Aufsehen; Gewicht 260 g! Die Dose verlangt einen Abspielwinkel von 55 Grad. Die 3NF gibt es nun auch mit Oxydkathode als 3NFB mit einem Verbrauch von 0,13 statt 0,34 A Heizstrom - zudem beträgt die Verstärkung etwa das Doppelte.
1929 bringen die Loewe-Firmen den "Vollnetzanschluss-Empfänger R533" heraus, der mit einer nochmals verbesserten Dreifachröhre, der 3NFW mit indirekter Heizung, ausgestattet ist. 1929 entsteht Loewe's Berliner-Radio-Handels-Aktiengesellschaft.

1930 - 1933 - Radio-Aktien-Gesellschaft Dr. S. Loewe (Radio A.G. D.S. Loewe)

1930 fasst Loewe verschiedene seiner Firmen unter dem Namen Radio-Aktien-Gesellschaft Dr. S. Loewe zusammen und mit dem EB100W (1931 EB100G) beginnt die Reihe der Empfänger mit integriertem Lautsprecher.
Das Regime in Deutschland lässt die Firma jedoch bald in Loewe-Radio AG umtaufen und 1942 in Opta-Radio AG.

Logo Radio-Aktien-Gesellschaft Dr. S. Loewe   Logo 1938-39, Quelle: [21]

(1933) - 1942 - Loewe-Radio AG

Danach Opta-Radio AG.

Logo LOEWE   Quelle: [4]      Logo LOEWEQuelle: [4]       Logo LOEWR Radio   Quelle: [4]       Logo LOEWE Opta   Quelle: [4]

1942 - (1945) - Opta-Radio AG

Man gliedert Grassman in den Opta-Betrieb ein. Es entstehen Auslagerungsbetriebe, z.B. in Oberlungwitz in Sachsen. In Berlin-Weissensee entsteht während des Krieges ein Betrieb für Röhrenbau.
Noch im März 1945 verlagert das Unternehmen eine wichtige Kriegsfertigung nach Küps bei Kronach. Dies ist die Keimzelle der neuen Firma, denn 1948 kann S. Loewe seine Wiedergutmachungsansprüche durchsetzen und erhält das Sagen beim demontierten Hauptwerk in Berlin und der Auslagerungsstätte in Küps bei Kronach.
Nach dem Krieg versuchen Loewe-Mitarbeiter des Zweigwerkes in Oberlungwitz in Sachsen, Maschinen und Vorrichtungen nach West-Berlin zu transportieren, doch die Sowjets verlangen, dass diese Güter in die Röhrenfabrik Berlin-Weissensee gelangen. Auf der Leipziger Messe von 1947 sind wieder Loewe-Entwicklungen zu sehen.
Danach Phonetika Radio GmbH Berlin.

Logo Opta-Radio AG, Leipziger Werke   Quelle: [4]       Logo SAG Opta-Radio AG, Werk Stötteritz   Quelle: [4]

1947 - 1950 - Phonetika Radio GmbH Berlin

1947 wird aus einem Teilbetrieb der Loewe Opta AG in Berlin-Weißensee die "Phonetika Radio GmbH".
1950 verstaatlicht zu "VEB Phonetika Radio".

1950 - 1951 - VEB Phonetika Radio Berlin

1951 Umbenennung in "VEB Stern-Radio Berlin".

1951 - 1990 - VEB Stern-Radio Berlin

Gehört zum RFT-Warenzeichenverband. Produktion von Röhren- und Transistorradios.
1962 DDR-Alleinhersteller mobiler Radios.
1990 verlieren alle 3300 Mitarbeiter ihre Arbeit.

Logo VEB Stern Radio Berlin   Quelle: [4]       Logo Stern Radio Berlin   Quelle: [4]       Logo Stern Radio BerlinQuelle: [10] Stern Radio Berlin 1.svg       Logo Stern RadioQuelle: [10] Stern Radio Berlin 2.svg

Quelle: [4]


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Letzte Änderung dieser Seite: 15.08.2016