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Firmengeschichte

1883 - 1887 - Deutsche Edison-Gesellschaft für angewandte Elektricität

1881 erwirbt Emil Rathenau Patentrechte von Edison für Deutschland und gründet 1883 die Deutsche Edison-Gesellschaft für angewandte Elektricität.

   Quelle: [10]

Ab 1887 heißt das Firmenkürzel AEG.

1887 - 1967 - Allgemeine Elektricitäts-Gesellschaft (AEG)

   Logo 1896, Quelle: [10] Franz Schwechten

1898 holt Rathenau den Forscher Georg Graf von Arco in das Kabelwerk Oberspree um die Funkversuche von Prof. Adolf Slaby weiterzutreiben und zu kommerzialisieren. Slaby hatte die Versuche Marconis mitverfolgt und wissenschaftlich erforscht. Graf von Arco war Assistent von Slaby.

1900 wird im AEG-Kabelwerk Oberspree eine Automobil-Fabrikation eingerichtet.

   Logo um 1900, Quelle: [10] Otto Eckermann

Am gleichen Standort entstehen auch Fernmeldeapparate und die Lieben-Röhre. Diese geht ab März 1912 in Serienproduktion.

1903 gründet die AEG gemeinsam mit Siemens & Halske mit gleichen Anteilen die "Gesellschaft für drahtlose Telegraphie TELEFUNKEN mbH". Sie wurde zwecks Zusammenlegung der sich rivalisierenden Aktivitäten von Braun und Slaby-Arco gegründet und diente in der Folge bei Rundfunkempfängern (Radios) und Rundfunkröhren vor allem als Marketingfirma.

Logo 1907
Quelle: [10] Peter Behrens
Logo 1908
Quelle: [10] Peter Behrens
Logo 1908
Quelle: [10] Peter Behrens
Logo 1912
Quelle: [10] Peter Behrens

1926/27 erwirbt AEG die Grundstücke in der Hoffmannstrasse in Berlin-Treptow und baut dort Gebäude für eine Zusammenfassung mehrerer in Berlin dezentral gelegener AEG-Betriebe erbaut.

An diesem Standort entwickelte sich die Firma Apparate-Werke Berlin-Treptow (AT) rasch zu einem beachtlichen Hersteller von Schaltgeräten, elektrischen Messinstrumenten und Zählern sowie Relais, Radios und Quecksilberdampfstromrichtern. Bereits 1928 zählten die Apparate-Werke Berlin rund 4000 Mitarbeiter.

1930/31 wird durch AEG die Aktienmehrheit an Sachsenwerk Licht und Kraft AG übernommen. Die Marke "ESWE" bleibt erhalten.

Ab 1933 stellt AEG ihrer Tochter TELEFUNKEN im Gebäude des Kabelwerkes Oberspree Räume für Großsenderbau, Fernsehprototypen etc. zur Verfügung.

   Quelle: [4]

1938 wird für industrielle und militärische Produktion die Röhrenfabrik Oberspree (RFO) eingegliedert.

1941 gehen die Anteile von Siemens an TELEFUNKEN in den Besitz von AEG über.

Das Unternehmen Peterhänsel in Köppelsdorf nahe Sonneberg wird ab 1941 der AEG unterstellt.

1945 wird dieser Betriebsteil zur SAG Elektro-Apparatefabrik Köppelsdorf (EAK).

Die die AEG Apparate-Werke Berlin-Treptow (AT) werden zum "EAW Elektro-Apparate-Werke Berlin-Treptow". Noch im gleichen Jahr werden hier u.a. wieder Radios produziert.

AEG Thalheim wird zur SAG "Gerät" bzw. "Pribor" Thalheim.

Ab 1947 produziert AEG in der BRD Radios an den Standorten Westberlin, Kiel, Backnang und Nähe Stuttgart.

1967 - 1979 - Allgemeine Elektricitäts-Gesellschaft AEG-TELEFUNKEN

Die eigenständige Existenz von TELEFUNKEN endete Anfang 1967. Die Muttergesellschaft AEG fusionierte mit der TELEFUNKEN AG unter dem Namen "Allgemeine Elektricitäts-Gesellschaft AEG-TELEFUNKEN" mit Sitz in Frankfurt/Main.

1979 - 1985 - AEG-TELEFUNKEN Aktiengesellschaft

1983/84 übernahm der staatliche französische Konzern Thomson-Brandt die "TELEFUNKEN Fernseh und Rundfunk GmbH". Die Tochterfirmen "Thomson Consumer electronics" bzw. "Thomson multimedia" nutzten die Marke Telefunken in der Folge als Handelsname.

1983/84 kauft der französische Konzern Thomson-Brandt den TELEFUNKEN-Teil von AEG.

1985 - 1996 - AEG Aktiengesellschaft

1985 änderte der Konzern seinen Namen in "AEG Aktiengesellschaft" und wurde im gleichen Jahr mehrheitlich von der Daimler-Benz AG übernommen.

1996 wird AEG durch Daimler-Benz aufgelöst.

Quelle: [4]



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Letzte Änderung dieser Seite: 26.02.2016