header

Old Time Radio - Die Seite für Sammler und Liebhaber alter Radiogeräte
 · Firmengeschichte(n)
 · Logos
 · Fernseher
 · Mikrofone
 · Plattenspieler
 · Abtastsysteme
 · Radios
 · Kofferempfänger
 · Tonband- und
 · Kassettengeräte

 · Magnetbandköpfe
 · UKW-Vorsetzer
 · Verstärker
 · TGL´s
 · RGW-Standards
 · Bauelemente
 · nach Werkstandards

 · Bauelemente
 · ohne Standards
 · Ostdeutsche
 · Rundfunksender

 · Ostdeutsche
 · Fernsehsender

 · Senderlogos
 · Deutsches Reich
 · DDR
 · BRD
 · Sammeln, aber wie?
 · Ein altes Radio betreiben?
 · Restaurieren
 · Kondensatoren
 · austauschen?
 · Schone Dein
 · Rundfunkgerät!

 · Bestimmung
 · des Baujahres

 · Gemeinschaftsem-
 · pfänger 1933 - 1945

 · DDR-Handy
 · Magnetbandköpfe
 · Tonabnehmer
 · TV-Normen
 · Wellenlängen und
 · Frequenzen

 · Schellack-Platten-Story
 · Tefi-Story
 · Antennen
 · Bücher, Literatur
 · Diverses
 · Lautsprecher
 · und Kopfhörer

 · Mikrofone
 · Militärische Geräte
 · Radio- und TV-Bauteile
 · Röhren
 · Rundfunkempfänger
 · Stromversorgung
 · Telefone
 · Tonspeichergeräte
 · Abtastsysteme (Nadel)
 · Tonträger
 · TV, Fernseh-Empfänger
 · Verstärker
 · Werkstattbedarf
 · Zubehör und
 · Vorsatzgeräte
 · Sammler
 · Museen
 · Handel
 · Linkangebot


 

Firmengeschichte

1899 - 1928 - Deutsche Privat-Telefongesellschaft Harry Fuld & Co. (PRITEG)

Am 13.04.1899 gründete Harry Fuld, im Alter von 20 Jahren, gemeinsam mit Carl Lehner, die Firma in Frankfurt am Main. Sie bestand anfangs aus einem kleinen Büro in der Liebfrauenstraße und den Werkstätten in der Schäfergasse 10.
Harry Fuld begann mit der Vermietung und Wartung privater Telefon-Nebenstellenanlagen.

Ab 1900 erlaubte die Reichspostverwaltung Haustelefonanlagen ans Amt anzuschließen. Dies führte zu einem erheblich höheren Bedarf an Nebenstellenanlagen.

1901 gründete Fuld die "Telefon- und Telegraphenbau G.m.b.H." als eigenständige Tochtergesellschaft für die Herstellung von Nebenstellen-Apparaten. Die Gesellschaft erhielt für ihre eigene Fertigung die postalische Zulassung.

1902 beschäftigte die Firma ca. 150 Mitarbeiter. Hergestellt wurden auch Werks- und Bahnhofsuhren, welche auf allen Bahnhöfen in Deutschen Reich zu finden waren. Es erfolgte ein Umzug in die Vilbelergasse 29.

1907 erfolgte ein weiterer Umzug, mit 250 Arbeitern, in ein noch größeres Gebäude in der Mainzer Landstraße 193.

1912 ein weiterer Umzug in die Mainzer Landstraße 134-142 (andere Quellen: 136-140).

1913 wurde zusätzlich mit der Herstellung und Vermietung fernsteuerbarer elektrischer Großuhren begonnen.

Während des 1. Weltkrieges musste die Produktion umgestellt werden. Es wurden unter Anderem Koppelschlösser, Kochgeschirre Granatzünder hergestellt. Erst etwas später wurden Feldfernsprecher hergestellt.
Durch den Krieg kam es jedoch zu erheblichen Umsatzeinbußen.

1920 wurde die "Hanseatische Notruf AG" in Hamburg als lokale Firma der "Deutschen Privat-Telefongesellschaft Harry Fuld & Co." gegründet. Es wurden Polizeinotruf-Empfangszentralen eingerichtet und Sicherheitstechnik hergestellt.

Anfang 1926 wurde eines Lieferungsvertrages mit der "Friedrich Merk Telefonbau A.G" (siehe weiter unten) abgeschlossen, welcher länger als ein halbes Jahrhundert in Kraft blieb.

1928 - 1933 - (Deutsche Privat-Telefongesellschaft Harry Fuld & Co.)? A.G.

1928 erfolgte die Umwandlung in eine Aktiengesellschaft.

1933 erfolgte, nach dem Tod von Harry Fuld, eine Umbenennung in "Nationale Telefon- und Telegraphenwerke".

1933 - 1935 - Nationale Telefon- und Telegraphenwerke A.G.

1935 erfolgte eine weitere Umfirmierung in "Telefonbau und Normalzeit Aktiengesellschaft".

Logo Nationale Telefon- und TelegraphenwerkeQuelle: [112]

1935 - 1985 - Telefonbau und Normalzeit Aktiengesellschaft

1935 erfolgte eine weitere Umfirmierung in "Telefonbau und Normalzeit Aktiengesellschaft". Die Vertriebsgesellschaft nannte sich "Telefonbau und Normalzeit Lehner und Co. GmbH".

1936 erfolgte die Eingliederung der "Hanseatischen Notruf AG".

1940 - 1945 - eaa

In dieser Zeit kennzeichnete "T&N" seine Produkte mit dem "getarnten" Fertigungskennzeichen des Heeres "eaa".
Während dieser Zeit wurde z.B. der Induktor Fernsprecher 33 hergestellt.

Logo T&NQuelle: [112]

Nach dem 2. Weltkrieg beschäftigte sich die Firma vorwiegend mit der Vermietung von Telefonanlagen.

Ab 1949 begann der Bau von Ämtern für die Deutsche Bundespost.

1968 wurde ein Kooperationsvertrag mit AEG geschlossen. AEG-Telefunken erwarb vorerst 15 % der Anteile.

1981 - 1995 - Telenorma

Ende 1981 gründeten AEG-Telefunken und Bosch die "Telenorma-Beteiligungsgesellschaft", in die die AEG 24,5% und Bosch 75,5% des Kapitals einbrachte.

1985 erfolgte die Umbenennung der "Telefonbau und Normalzeit Aktiengesellschaft" in "Telenorma".

1988 wurde "Telenorma" 100%ige Tochter von BOSCH.

1995 erfolgte eine Zusammenlegung mit der Firma "Friedrich Merk Telefonbau" (siehe weiter unten) und Umbenennung in "Bosch Telecom GmbH".

1922 - 1995 - Friedrich Merk Telefonbau A.G.

Der Firmensitz war in München, Warngauerstr. 32.

Herstellung von Apparaten und Einrichtungen des elektrischen Fernmeldewesens, insbesondere der Telephonie. AR-Vorsitzender des Aufsichtsrates war der Reichskanzler a.D. Dr. Cuno.

Anfang 1926 wurde eines Lieferungsvertrages mit der "Deutschen Privat-Telefongesellschaft Harry Fuld & Co" (siehe weiter oben) abgeschlossen, welcher länger als ein halbes Jahrhundert in Kraft blieb.

1940 - 1945 - emy

In dieser Zeit kennzeichnete "Merk Telefonbau" seine Produkte mit dem "getarnten" Fertigungskennzeichen des Heeres "emy".
Während dieser Zeit wurde z.B. der Induktor Fernsprecher 33 hergestellt.

Logo Merk TelefonbauQuelle: [112]

In den 1980er Jahren übernahm die Firma die Produktion von Sicherheitstechnik der "Telefonbau und Normalzeit Aktiengesellschaft".

1995 Zusammenlegung mit der Firma "Telenorma" (siehe weiter oben) und Umbenennung in "Bosch Telecom GmbH".

Quellen: [10], [205]



Zurück Zurück zur Übersicht

Letzte Änderung dieser Seite: 23.04.2017