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Firmengeschichte

1868 - 1883 - Otto Schlothauer & Söhne OHG

1868 ließen Otto Schlothauer und seine Söhne Christoph und Friedrich die Firma handelsgerichtlich eintragen.
Herstellung von Meerschaumwaren (Pfeifen) und Holzartikeln.

1883 Umfirmierung zur "C.&F. Schlothauer OHG".

1883 - 1906 - C. & F. Schlothauer OHG

Jetzt Herstellung von Metallkurzwaren und ständige Vergrößerung des Produktionsumfangs.

1886 und 1896 wurden zwei neue Wasserräder für die benötigte Energie gebaut.

Kurz vor der Jahrhundertwende nahm das Unternehmen die Herstellung von Gas- und Wasserarmaturen sowie von Elektroinstallationsmaterial auf.

1906 - ??? - C. & F. Schlothauer GmbH

1906 errichteten Christoph und Friedrich Schlothauer mit ihren Söhnen Reinhold und Ernst die "C. & F. Schlothauer GmbH".
Neben der Herstellung von Metallwaren gab es jetzt noch eine Messinggießerei. Der Betrieb erfuhr eine größere Erweiterung.

Bis 1910 folgte ein Messingwalzwerk samt Lager.
Da in Ruhla die Arbeitskräfte knapp wurden, eröffnete die Firma in Bebra einen Zweigbetrieb. Dort produzierte die neue Bügelfabrik zunächst auch Teile für die regionale Taschenfabrikation. Später spezialisierte man sich dort auf Isoliermaterial. Diese Metall- und Bakelitteile wurden im Ruhlaer Hauptwerk weiterverarbeitet.
Auch in Eger (Böhmen) entstand ein Zweigbetrieb.

Zum Produktionsumfang gehörten jetzt auch Glühlampenfassungen für elektrische Beleuchtung und für Swan- und Edisonlampen.

Während des Ersten Weltkrieges wurden auch Wurfminenzünder hergestellt.

Nach dem Krieg erfolgten weitere Firmenerweiterungen und Hinzukäufe. Beispielsweise in Berlin, Vacha und Gotha. Es wurden mehr und mehr elektrotechnische Artikel in das Produktionssortiment aufgenommen.
Den Radiomarkt versorgten die Firma mit den Blitzschutzautomaten "Simplex" und "Duplex" mit eingebauten Antennenschaltern.

Im November 1934 wurde die "C. & F. Schlothauer GmbH" in die Lieferkartei des Reichsluftfahrtministeriums aufgenommen.

1935 stellte die Firma für die Junkers Flugzeugwerke Dessau / Bernburg Teile für die Ju 52 und die Ju 88 her. Außerdem wurden wieder Zünder hergestellt, jetzt Flakzünder.

Am 7.4.1945 besetzten die Amerikaner die Stadt Ruhla, die Firma "C. & F. Schlothauer GmbH" legte die Produktion still.

Erst nach dem Einzug der russischen Militärs im Juli 1945 begannen die Aufräumarbeiten.
Im August arbeiteten dann schon 162 und im November 286 Arbeiter im Unternehmen Schlothauer.

Logo C. & F. Schlothauer   Quelle: [4]

1946 - 1950 - SAG "Pribor" (Gerät) (siehe SAG)

Am 6.3.1946 wurde die "C.&F. Schlothauer GmbH" auf Grund ihrer Rüstungsproduktion unter Sequester gestellt und in die Sowjetische Aktiengesellschaft "SAG Pribor" eingegliedert. In dieser Zeit stand das Werk in Ruhla unter der Leitung des russischen Direktors Viktor Prokofiew. Ernst Schlothauer blieb bis zu seiner Pensionierung 1947 deutscher Geschäftsführer.

Zuerst nannte sich der SAG-Betrieb "Elektrowerk Schlothauer", später "Elektroarmaturenwerk Ruhla (EAW)". Produktionsstandorte in Brotterode und Gumpelstadt wurden ebenfalls der SAG zugeordnet.

Von 1947 an stellte man Fahrzeugelektrik für die in der Sowjetischen Besatzungszone gebauten Automobile her. Das waren Lichtmaschinen, Anlasser, Scheinwerfer, Signallampen und Hupen.

1949 konnten erste Teile der Fahrzeugelektrik in die Niederlande exportiert werden.

1950 - ??? - VEB IKA Elektro-Armaturen

1950 wurde das "Elektroarmaturenwerk Ruhla" durch die sowjetischen Behörden wieder in deutsche Hände gegeben und in Volkseigentum überführt. Übergeordnetes Organ war jetzt die "Vereinigung Volkseigener Betriebe Installation, Kabel und Apparate (VVB IKA)".

??? - 1958 - VEB Elektrische Fahrzeugausrüstung Ruhla (EFR)

Bis zum Jahre 1958 entwickelte sich der Betrieb zu einem bedeutenden Betrieb in dieser Branche innerhalb der DDR.

1958 - 1968 - VEB Fahrzeugelektrik Ruhla (FER)

1958 kam es zur Fusion zwischen den Werken "VEB Elektrische Fahrzeugausrüstung Ruhla" (EFR) und "VEB Auto- und Fahrradelektrik Eisenach" (AUFA) zum "VEB Fahrzeugelektrik Ruhla" (FER).
Unter der Produktmarke "FER" wurden jetzt Lichtmaschinen, Anlasser, Wischermotoren und -anlagen, Blinkgeber, Rundumleuchten, Blink-, Brems- und Schlussleuchten, Scheinwerfer, Scheinwerfereinsätze, Entstörgeschirre, Fahrradlichtanlagen, Schalter und Instandhaltungsmaterial hergestellt.

1968 - 1989 - Kombinat VEB Fahrzeugelektrik Ruhla (FER)

Durch Angliederung weiterer Betriebe verfügte das Kombinat bis 1978 über 45 Produktionsstandorte und mehr als 12.000 Mitarbeiter.
So wird auch der "VEB Batterien- und Elementefabrik Tabarz" integriert.

Logo FER   Quelle: [4]

1989 wurde das Kombinat unter die Verwaltung der Treuhandanstalt gestellt.

Quelle: [4]


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Letzte Änderung dieser Seite: 03.10.2015