header

Old Time Radio - Die Seite für Sammler und Liebhaber alter Radiogeräte
 · Firmengeschichte(n)
 · Logos
 · Fernseher
 · Mikrofone
 · Plattenspieler
 · Abtastsysteme
 · Radios
 · Kofferempfänger
 · Tonband- und
 · Kassettengeräte

 · Magnetbandköpfe
 · UKW-Vorsetzer
 · Verstärker
 · TGL´s
 · RGW-Standards
 · Bauelemente
 · nach Werkstandards

 · Bauelemente
 · ohne Standards
 · Ostdeutsche
 · Rundfunksender

 · Ostdeutsche
 · Fernsehsender

 · Senderlogos
 · Deutsches Reich
 · DDR
 · BRD
 · Sammeln, aber wie?
 · Ein altes Radio betreiben?
 · Restaurieren
 · Kondensatoren
 · austauschen?
 · Schone Dein
 · Rundfunkgerät!

 · Bestimmung
 · des Baujahres

 · Gemeinschaftsem-
 · pfänger 1933 - 1945

 · DDR-Handy
 · Magnetbandköpfe
 · Tonabnehmer
 · TV-Normen
 · Wellenlängen und
 · Frequenzen

 · Schellack-Platten-Story
 · Tefi-Story
 · Antennen
 · Bücher, Literatur
 · Diverses
 · Lautsprecher
 · und Kopfhörer

 · Mikrofone
 · Militärische Geräte
 · Radio- und TV-Bauteile
 · Röhren
 · Rundfunkempfänger
 · Stromversorgung
 · Telefone
 · Tonspeichergeräte
 · Abtastsysteme (Nadel)
 · Tonträger
 · TV, Fernseh-Empfänger
 · Verstärker
 · Werkstattbedarf
 · Zubehör und
 · Vorsatzgeräte
 · Sammler
 · Museen
 · Handel
 · Linkangebot


Programm "Radio DDR"

Im August 1952 wurde der Rundfunk neu organisiert. Das "Staatliches Komitee für Rundfunk" wurde gegründet, dem jetzt der Hörfunk als "Rundfunk der DDR", unterstand. Der Berliner Rundfunk und der Mitteldeutscher Rundfunk wurden als Landessender einschließlich der angegliederten Regionalprogramme aufgelöst. Es entstanden wieder der Deutschlandsender, der Berliner Rundfunk und Radio DDR als zentral geführte Sender.
Vorerst wurden die neuen Programmnamen jedoch noch nicht verwendet.

Von Juni 1954 bis 11.09.1955 hieß das spätere Programm von "Radio DDR" vorübergehend "Berlin 2".

Am 11.09.1955 erfolgte eine erneute Umstrukturierung des DDR-Rundfunks: "Deutschlandsender", "Berliner Rundfunk" und "Radio DDR" heißen jetzt die drei Dienste.

Im Februar 1956 erfolgte die offizielle Gründung des Senders "Radio DDR", mit einem Programm von täglich 20 Stunden.

Am 01.01.1964 wird "Radio DDR" geteilt und sendete dann mit 2 Programmen.


      
Logo Radio DDR 1 und 2 (1989)
Quelle: [1] Hein
       Quelle: [13]

Die Sender waren Bestandteil des "Rundfunks der DDR", Nalepastraße 18-50 (ab 1979: 10-50), Berlin 1160.


      
Logo Rundfunk der DDR 1989
Quelle: [10]
       Quelle: [13]

Programm "Radio DDR 1"

Radio DDR 1 sendete mit folgenden Zielen:

"Für den Hörer - mit dem Hörer"
Informationen rund um die Uhr. 3 große Magazine mit Aktuellstem aus dem In- und Ausland, Ratgebersendungen, Verkehrsservice, Direktübertragungen von sportlichen Ereignissen, Humor, heimatliche Unterhaltungsveranstaltungen und -reihen, Schlager, Volksmusik, Operette, Chanson.

Radio DDR 1 sendete stündlich Nachrichten, am Morgen sogar halbstündlich.
Besonders populär waren die wöchentliche "Schlagerrevue" mit Heinz Quermann, die 38 Jahre ihren festen Platz im Programm hatte, und die Familienserie "Neumann zweimal klingeln", die es von 1967 bis 1981 auf 678 Folgen brachte.

Der Grundlagenvertrag der DDR mit der BRD, abgeschlossen 1972, brachte auch für die Programmgestaltung in der DDR Veränderungen. Die Sender erhielten programmliche Schwerpunkte zugewiesen: Radio DDR - war für den innerstaatlichen Bereich zuständig.

01.08.1990
Am 01.08.1990 wird "Radio DDR 1" in "Radio Aktuell" umbenannt.

Programm "Radio DDR 2"

Radio DDR 2 sendete mit folgenden Zielen:

"Hörernah, unterhaltsam geistig anregend"
Das Kultur- und Bildungsprogramm. Originalkonzerte aus dem In- und Ausland, Musik aus allen Ländern und Epochen, täglich "Klassik zur Nacht", Wissenswertes aus Geschichte, Philosophie, Natur- und Technikwissenschaften, Kunstkritik, Schriftstellerlesungen, Werkstattgespräche.

Mit wenigen Ausnahmen sendeten zu festgelegten Zeiten die Regionalstudios ihre Regionalprogramme auf den Frequenzen von Radio DDR 2 (siehe Frequenzliste).

Das Programm begann um 5 Uhr mit den jeweiligen Sendungen aus den Regionalstudios. Dieses Netz lokaler Studios entsprach der politischen Gliederung der DDR, die in Bezirke aufgeteilt war, nur Erfurt, Gera und Suhl mussten sich ein Studio teilen. In den Morgensendungen stand die lokale, alltägliche Berichterstattung im Vordergrund.

Bis 1987 wurden im Lauf des Vormittags einzelne lokale Programme zusammengeschaltet und der Schulfunk übertragen. Ab 13 Uhr wurde das zentrale Programm aus Berlin mit kulturellen Sendungen, anspruchsvollen Wortbeiträgen und klassischer Musik übertragen.


Quellen: [1], [13]
  Letzte Änderung dieser Seite: 15.01.2016