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Programm "Zweites Deutsches Fernsehen" (ZDF)

Nach Gründung der "ARD" am 05.06.1950 als freiwilliger "Verbund öffentlich-rechtlicher Rundfunkanstalten in Deutschland" welche den gesetzlich definierten Auftrag zur Grundversorgung und der wirtschaftlichen sowie politischen Unabhängigkeit genüge tat, gab es den Wunsch der damaligen Bundesregierung unter Konrad Adenauer ein zweites Fernsehprogramm, welches bundesweit senden und dem Bund unterstellt sein sollte, zu errichten. Es sollte sich dabei um das private Unternehmen "Freies Fernsehen Gesellschaft" handeln. Dafür sollte die "Deutschland-Fernsehen GmbH" gegründet werden.

Am 25.05.1960 unterschreibt Konrad Adenauer das Gründungsdokument der "Deutschland-Fernseh-GmbH".

Am 25.07.1960 wird in Bonn diese "Deutschland-Fernseh-GmbH" gegründet, die das zweite Fernsehprogramm ausstrahlen soll. Allerdings lag die Kulturhoheit bei den Ländern, so dass die Länder Hamburg, Hessen, Niedersachsen und Bremen gegen diese Gründung vor dem Bundesverfassungsgericht klagten.

Am 28.02.1961 entschied das Bundesverfassungsgericht das "Adenauer-Fernsehen" für verfassungswidrig. "Unter Umständen hielt das Gericht privaten Rundfunk für zulässig", heißt es wörtlich in dem Urteil.


Anhören:
  
(Urteilsbegründung)

Die Bundesländer beendeten den Streit mit dem Bund und gründeten in Folge das von der "ARD" unabhängige "ZDF".

Am 01.05.1961 startete die "ARD" im Sendegebiet des "Hessischen Rundfunks" ein zweites Fernsehprogramm "ARD 2".

Ab 01.06.1961 sendete "ARD 2" bundesweit. Dieses Programm wurde bis zum Start des ZDF betrieben.

Am 06.06.1961 unterzeichneten die Ministerpräsidenten der Bundesländer in Stuttgart den Staatsvertrag über die Errichtung einer neuen Fernsehanstalt. Er trat am 01.01.1962 in Kraft. Die öffentlich-rechtliche Länderanstalt "Zweites Deutsches Fernsehen" hat ihren Sitz in Mainz und sollte spätestens am 01.08.1962 mit der Ausstrahlung eines Kontrastprogramms zum Ersten Programm der bestehenden Rundfunkanstalten beginnen.

Am 19.03.1963, 23:51 begann die erste Versuchssendung. Das ZDF strahlte ohne Ankündigung über den Sender Feldberg aus. Es erschien der Schriftzug "Zweites Deutsches Fernsehen", 0:10 Uhr wurden zufällige Zuschauer gebeten, eine Postkarte mit der Beschreibung der Empfangsqualität an die Anstalt zu senden. Es folgte eine Dokumentation über Hong Kong, zwei Folgen aus der US-Serie "Drei gute Freunde" und der österreichischen Produktion "Wolken über Kaprun". Um 1:28 Uhr endete die Ausstrahlung.

In der Nacht vom 26. auf dem 27. März erfolgte eine zweite Versuchssendung über alle Sender der Kette. Sie zeigte auch Live-Bilder: eine Nachrichtensendung mit Schaltungen in die Inlandsstudios Hamburg und München.

Am 01.04.1963 überträgt das "Zweite Deutsche Fernsehen" (ZDF) um 19.30 Uhr seine erste regelmäßige Sendung. Das provisorische Barackenstudio in Eschborn wird 1974 durch das neue Sendezentrum in Mainz-Lerchenberg abgelöst.

1963 kostet eine Werbeminute im "ZDF" 25.000 DM.

   Logo 1963 (Quelle: Wikipedia)             Pausenzeichen 1963 (Quelle: Wikipedia)

Am 25.08.1967, Auf der 25. Deutschen Funkausstellung in Berlin wird das, von Walter Bruch entwickelte, PAL-Farbfernsehen offiziell in der Bundesrepublik und Westberlin eingeführt.
In der Halle A der Berliner Funkausstellung erwarten 1.200 Ehrengäste den Start des Farbfernsehens. Das Bild der Ansagerin Edith Grobleben erscheint auf den riesigen Monitoren noch in Schwarz-Weiß. Dann, nach seiner Festrede, drückt Außenminister Willy Brandt auf den großen roten Knopf und gibt so symbolisch die Farbkameras frei. Das ZDF beginnt mit regelmäßigen Farbsendungen.
Es wurden bereits 50 verschiedene Farbfernseher vorgestellt.

Willy Brandt startet das Farbfernsehen. (Quelle: ZDF)


Anhören:
  
(Jingle zur Ankündigung einer Farb-Fernsehsendung des ZDF)

Am 18.01.1969 wird die erste Sendung der ZDF-Hitparade mit Dieter Thomas Heck als Moderator ausgestrahlt.

Ab dem 02.01.1981 wird das gemeinsame Vormittagsprogramm mit der "ARD" bundesweit ausgestrahlt.

Am 06.09.1981 beginnt das "ZDF" während der Internationalen Funkausstellung mit der Ausstrahlung von Sendungen in Stereoton. Zunächst sind nur 29 von 90 Grundnetzsender in der Lage, den Stereo-Fernsehton auszustrahlen.


Logo 1989 (Quelle: Wikipedia)
  
Logo 1992 (Quelle: Wikipedia)

   Pausenzeichen 1992-2001 (Quelle: Wikipedia)


Quelle: Wikipedia
nach oben Seitenanfang Letzte Änderung dieser Seite: 21.03.2017