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Sender Königs Wusterhausen

Rundfunksender

Sendestation / Ort Zeit Band Frequenz Meter Programm Leistung Bemerkungen
Königs Wusterhausen
Funkerberg 1
1911             funktechnische Versuche mit mobilen Lichtbogensendern
15.06.1915
bis
1918
            Inbetriebnahme als Militärfunkstelle mit 4 Lichtbogensendern und Empfangseinrichtungen. Rufzeichen "LP".
22.12.1920
bis
24.01.1926
LW 85,7 kHz 3500,0   5 kW erste Übertragung eines Wehnachtskonzertes, Versuchssendungen, Sonntagskonzerte, Abendkonzerte, weitere Weihnachtskonzerte, Oper "Madame Butterfly" (08.06.1921)
von ???
25.12.1923
bis ???
LW 111,0 kHz 2700,0 Funkstunde   Relaisübertragung aus dem VOX-Haus
1926
bis ???
LW 75,0 kHz 4000,0   10 kW  
1926
bis ???
LW 96,8 kHz 3100,0   10 kW  
1926
bis ???
LW 107,1 kHz 2800,0   10 kW  
07.01.1926
bis
21.12.1927
LW 230,8 kHz 1300,0 Deutsche Welle / Deutschlandsender 20 kW werktags 15:00-20:00 Uhr "Deutsche Welle"
werktags ab 20:00 Uhr, Sonn-und Feiertags "Deutschlandsender"
Übergabe an Sender Zeesen
von ???
1931 - 1940
bis ???
LW 183,0 kHz 1634,9 Deutsche Welle / Deutschlandsender 75 kW lt. Prager Wellenplan 1931
von 12.1945
bis ???
LW ??? kHz   Berliner Rundfunk    
26.08.1946
1949
bis ???
LW 185,0 kHz 1620,5 Deutschlandsender 100 kW  
von ???
1947
bis ???
LW 217,5 kHz 1379,0      
von ???
1947
bis ???
LW 283,0 kHz 1060,0      
1947
bis ???
LW 191,0 kHz 1571,0 Deutschlandsender 100 kW  
von ???
1962
bis ???
LW 173,0 kHz 1734,0      
von ???
1962 - 1976
bis ???
LW 263,0 kHz 1141,0 Radio Volga / Radio Moskau 150 kW
(100 kW)
 
1926
bis ???
MW 441,2 kHz 680,0   10 kW  
von ???
bis ???
MW   kHz   Radio Berlin International   In den Abend- und Nachtstunden
von ???
1947
bis ???
MW 841,0 kHz 356,7 Berliner Rundfunk    
20.03.1949
bis ???
MW 782,0 kHz   Berliner Rundfunk 100 kW "Sender 21"
von ???
1954 - 1976
bis ???
MW 881,0 kHz 341,0 Radio DDR 20 kW
(100 kW)
"Berlin 2" von Juni 1954 bis 11.09. 1955
von ???
bis
01.08.1990
MW 603,0 kHz   Radio DDR 1 40 kW außerhalb der Sendezeiten der "Ferienwelle Rostock"
von ???
bis ???
MW 603,0 kHz   Ferienwelle Rostock 100 kW Ferienwelle Rostock vom 01.05. - 31.09. 5:00 - 20:00 Uhr
01.12.1945
bis
???
KW 6,042 MHz 49,62 Berlin Kurzwelle 5 kW  
von ???
bis
1990
KW 6,115 MHz   Stimme der DDR 100 kW  
12.1961
bis ???
KW ??? kHz   Radio Berlin International 100 kW Inbetriebnahme Sender Zwei Sneg-Sender, SU, im Parallelbetrieb
05.1962
bis ???
KW ??? kHz   Radio Berlin International 100 kW Inbetriebnahme Sender Zwei Sneg-Sender, SU, im Parallelbetrieb
12.1962
bis ???
KW ??? kHz   Radio Berlin International 100 kW Inbetriebnahme Sender Zwei Sneg-Sender, SU, im Parallelbetrieb
1968
bis ???
KW ??? kHz   Radio Berlin International 100 kW Inbetriebnahme Sender Sneg PB-100K, SU

1911 wurden auf dem damaligen Windmühlenberg von Königs Wusterhausen durch ein Luftschiffer- und Telegraphenbataillon mit mobilen Lichtbogensendern funktechnische Versuche durchgeführt. Der Erfolg dieser Versuche war Grund dafür an dieser Stelle eine feste Militärfunkstation zu errichten.

     Quelle: [37]

1913 begannen dafür die Arbeiten.

Am 15.06.1915 ging der Sender Königs Wusterhausen auf dem Funkerberg als eine der ersten Sendeeinrichtungen in Deutschland als Militärfunkstelle mit 4 Lichtbogensendern und Empfangseinrichtungen in Betrieb. Die Funkstation erhielt das Rufzeichen "LP" nach dem ersten Stationsführer Major von Leppel, der bereits vorher von Königs Wusterhausen aus Funkversuche durchführte.

Während des 1. Weltkrieges wurden mit einem Lichtbogensender Heeresberichte durch die deutsche Militärverwaltung übertragen. Es gab Funkverbindungen zu den sogenannten Festungsfunkstellen in Metz, Straßburg, Köln und Graudenz. Über diese Festungsfunkstellen wurde die Verbindung zu den Luftschiffen und Aufklärungsagenten aufrecht gehalten. Von hier hörte man auch den gegnerischen Funkverkehr ab, warnte bei Luftangriffen und unterstützte den Feldfunkverkehr.

Neben diesen militärischen Aufgaben wurden von der Sendestelle Königs Wusterhausen aber auch Telegramme auf der Grundlage des Morsealphabetes ins Ausland versandt.

Im April 1917 wurden erste Versuche zur Übertragung von Sprache und Musik durchgeführt. Hieran beteiligt waren der Physikers Alexander Meißner und der Ingenieurs Hans Bredow. Es folgte jedoch ein Befehl durch die damaligen militärischen Vorgesetzten "diesen Unfug zu unterbinden".

Nach Beendigung des 1. Weltkrieges übernahm die Deutsche Reichspost die ehemalige Militärfunkstation. Unter Leitung von (inzwischen) Staatssekretär Hans Bredow begann die Umrüstung der Sendeanlagen. So wurden Röhrensender aufgebaut, die Empfangsanlagen nach Berlin-Zehlendorf verlegt und die Antennenanlage um zwei weitere 100-Meter-Masten ergänzt. Die Sender wurden jetzt vom Haupttelegraphenamt Berlin ferngetastet.


Der Funkerberg 1918
Quelle: [37]

Ab 1920 fanden vom Sender Königs Wusterhausen erstmals reguläre Übertragungen von Tonaussendungen statt, zum Teil mit regelmäßigen Abendkonzerten. Es wurden Versuche zur Rundfunkübertragung mit Hilfe eines Lorenz-Lichtbogensenders aus Heeresbeständen unternommen. Dieser bekam eine Modulationseinrichtung. Für die Sprachaufnahmen wurden Kohlekörnermikrofone vom Telefon verwendet. Zur Schallplattenübertragung stellte man das Mikrofon vor den Trichter des Grammophons. Begonnen wurde mit Instrumentalmusik. Die Techniker der Hauptfunkstelle griffen zu Geige, Harmonium, Cello und Klarinette. Ein Zusammenspiel aller Instrumente klappte wegen der damals unbekannten akustischen Kopplung noch nicht.

Am 22.12.1920 wurde erstmals ein Weihnachtskonzert mit Instrumentalmusik und Gesang ausgestrahlt. Die Postbeamten sangen Weihnachtslieder. Von behördlichen Empfangsstationen aus Deutschland und von privaten Rundfunkhörern aus dem Ausland kamen begeisterte Zuschriften. Aus Deutschland kamen von privaten Rundfunkhörern keine Empfangsbestätigungen, privater Rundfunkempfang war noch bis 1923 offiziell verboten und auf "Schwarzhören" standen hohe Strafen. Bis zum 24. Januar 1926 wurden aus dem Senderaum der Hauptfunkstelle jeden Sonntag 11.00 Uhr ... 13.00 Uhr Sonntagskonzerte in Königs Wusterhausen produziert und gesendet.

Am 08.06.1921 erfolgte durch die C. Lorenz AG eine Rundfunkübertragung aus der Staatsoper Berlin. Gesendet wurde die Oper "Madame Butterfly". Jetzt hatte die Hauptfunkstelle einen Durchbruch in ihren Bemühungen der Funkübertragung erzielt. Im November 1921 ging man dazu über, die Telefoniesender von Königs Wusterhausen über Fernleitungen zu modulieren.

Anfang 1922 waren Telefongespräche von Berliner Anschlüssen über Funk möglich.


1922 Sendestelle Königs Wusterhausen Haus 1
Quelle: [39] Erich Schwarzkopf

Weihnachten 1922, beim Weihnachtskonzert, verwendeten die Techniker Telefonhörer als Mikrofone. Der Klang verbesserte sich dadurch sehr. Dies war der Anfang des dynamischen Mikrofons.

     Quelle: [37]

1923 verbesserte man die Schallplattenübertragungen in dem ein Telefonhörer mit einer Grammophonnadel an der Membrane zur direkten Abtastung der Schallplatte genutzt wurde. Die Schallplattenübertragungen wurden dadurch viel besser.

Im Juli 1923 beginnen regelmäßige Sonntagskonzerte über den Sender Königs Wusterhausen. Die Konzerte, jeweils von 11 bis 13 Uhr, finden in ganz Europa begeisterte Zuhörer. Erst am 24. Januar 1926 werden die Versuchssendungen eingestellt.

Am 25.12.1923 wurde das Programm "Funkstunde" des Voxhauses aus Berlin von Königs Wusterhausen als Relais ausgestrahlt.

1925 wurden der 243 Meter hohe Mittelturm (im Volksmund "der Dicke"), ein freistehender Stahlfachwerkturm und abgespannte Stahlrohrmaste, davon 2 mit einer Höhe von 100 m, 5 mit einer Höhe von 150 m und 6 mit einer Höhe von 210 Meter, erbaut. Ursprünglich war vorgesehen auf dem Mittelturm zusätzlich einen Vertikalstrahler aufzusetzen. Dies scheiterte aber letztlich an den Nachkriegsauflagen. Deutschland war es im Gefolge des ersten Weltkrieges u. a. untersagt, Gebäude zu errichten, die die Höhe des Eiffelturmes übertroffen hätten. Und dies wäre dann der Fall gewesen.


1925 Funkturm im Bau
Quelle: [11] Bild 102-01014 / CC-BY-SA

In der Zeit von 01.09.1926 bis Ende 1927 führte das "Telegraphische Reichsamt" Kurzwellen-Versuchssendungen in Königs-Wusterhausen durch. Zum Einsatz gelangt ein 250 W-Telefunken-Sender.

1926 wurde das Sendehaus 3 fertig gestellt (Haus 1 bis 3 befanden sich in Königs Wusterhausen, später Haus 4 bis 6 in Zeesen). Von hier und der neuen Antennenanlage ging der "Deutschlandsender" mit einem 20-kW-Langwellensender in Betrieb. Dieses Programm wurde bis zu 21.12. 1927 von Königs Wusterhausen gesendet.

Der Platz reichte für die weitere technische Entwicklung am Standort Funkerberg nicht mehr aus.

Ende 1926 wurde aus diesem Grund mit dem Bau einer neuen großen Funkstation in Zeesen begonnen. Dort entstanden weitere Anlagen, wie der Deutschlandsender II und ein Kurzwellensender. Der "Deutschlandsender" sendete ab dem 22.12.1927 vom 120-kW-Sender im Haus 4 in Zeesen (siehe dort).

Am 20.11.1928 führt die deutsche Reichspost probeweise erste Bildfunkübertragungen über ihren Sender Königs Wusterhausen mit Hilfe eines Fultographen durch. Sie testet damit eine Vorstufe in der deutschen Geschichte des Fernsehens.


Funkerkaserne Königs Wusterhausen (um 1930)
Quelle: [38]

Die Sendeanlagen auf dem Funkerberg überstanden den 2.Weltkrieg fast völlig unversehrt. Große Teile der Sendeanlagen wurden für Reparationsleistungen demontiert. Allerdings wurden auf dem Funkerberg auch einige neue Sender installiert.

Im Juni 1945 ging ein 20 kW-Kurzwellensender für militärische Zwecke in Betrieb.

Ab November 1945 wurde über einen weiteren Kurzwellensender der "Berliner Rundfunks" ausgestrahlt.

Ab Dezember 1945 wurde der "Berliner Rundfunk" zusätzlich über einen Langwellensender im Haus 3 abgestrahlt.

Am 26.08.1946 ging ein weiterer Langwellensender (100 kW) im Haus 3 in Betrieb. Dieser übernahm (wieder vom Standort Königs Wusterhausen) die Ausstrahlung des "Deutschlandsenders" da die Sendeanlagen Zeesen ebenfalls unter Reparation fielen. Er diente noch bis 1992 als so genannter Wartungssender als Reserve für den Sender Zehlendorf für das Programm "Deutschlandradio Berlin".

1947 wurde die Diesel-Netzersatzanlage des Senders Brocken abgebaut und zum Sender Königs Wusterhausen umgesetzt. [141]

Am 16.12. 1948 wurden die Antennenanlagen des Senders Berlin-Tegel durch die französische Militäradministration gesprengt. Damit war der "Berliner Rundfunk" ohne funktionsfähige Mittelwellen-Sendeanlage. In drei Tagen wurde von Spezialisten mit Unterstützung und Mitarbeit von Ingenieuren der sowjetischen Besatzungsmacht die, heute als "Sender 21" bezeichnete, Sendeanlage in Tegel demontiert und in das dafür umgerüstete Sendehaus 2 des damaligen Funkamtes Königs Wusterhausen eingebaut. Der Einbau der Tegeler Anlage an ihrem neuen Platz vollzog sich innerhalb von dreieinhalb Monate. Daran arbeiteten zeitweise bis zu 350 Menschen unter Leitung des sowjetischen Ingenieurs Oberstleutnant Panasjuk.


Sender 21 im Sendehaus 2
Quelle: [37]

Am 20.03.1949 konnte die neue Sendeanlage für den "Berliner Rundfunk" den Sendebetrieb wieder aufnehmen. Der 100 kW-Telefunken- "Sender 21" war noch bis 1989 in Betrieb.

Am 07.10.1949 wurde über den Mittelwellensender 21 die Nachricht von der Gründung der DDR in "alle" Welt gesendet. Zur Erhöhung der Betriebssicherheit wurde der Sender später teilweise modernisiert.

Am 15.11.1972 stürzte der Mittelturm, der mit den 210 m Sendemasten eine T-Antenne trug, bei einem Orkan ein. Nach 1990 wurde der Sendebetrieb zurückgefahren und im Sommer 1995 endgültig eingestellt. 1994 wurde noch ein 67 m hoher neuer Sendeturm errichtet welcher für Mobilfunkzwecke benutzt wird.

Auf dem Gelände des Senders Königs Wusterhausen, Haus 1, befindet sich heute das "Sender- und Funktechnikmuseum". Durch die Mitarbeiter des Fördervereins "Sender KW" e.V. wird liebevoll das Museum betrieben und die wertvolle alte Technik erhalten:

Ein 210 m hoher, mit zwei Langdrahtantennen ausgestatteter Sendemast ist heute technisches Denkmal.

Zu besichtigen ist ein ein funktionstüchtiger 1000 PS Dieselmotor der Firma Deutz aus dem Jahr 1937, der letzte seiner Art weltweit. Er diente zum Antrieb eines 6 kV Generators zur Stromerzeugung für die Sendeanlagen und ist der einzige in einem Museum ausgestellte lauffähige Dieselmotor dieser Größe. Es gibt regelmäßige Vorführungen.

Auf dem Funkerberg befindet sich weiterhin eine Sammlung vollständig erhaltener Rundfunksender. So z.B. ein 20/5 kW Lorenz Sender in geschlossener Bauweise aus dem Jahr 1930 und ein 250 kW Mittelwellensender SM 8/H1 in offener Bauweise der vom Sender Berlin-Köpenick hierher umgesetzt wurde.

Der noch intakte 100-kW-Mittelwellensender "Sender 21" steht auch heute noch unter Denkmalschutz. Er ist im Haus 2 in einem weitgehend originalem Zustand erhalten.

Die in offener Bauweise errichtete siebenstufige gitterspannungsmodulierte Sendeanlage des verfügt über eine Leistung von 100 KW. Das einmalige technische Denkmal repräsentiert die Anfänge des röhrenbestückten und quarzkontrollierten Großsenderbaues. Der Sender stand auf der zentralen Denkmalliste der DDR. Zu DDR-Zeiten wurde über diesen Sender das Mittelwellenprogramm von Radio DDR 1 ausgestrahlt.


Quellen: [10], [14], [37], [38]

nach oben Seitenanfang Letzte Änderung dieser Seite: 04.05.2017