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Sender Berlin - Fernsehturm - Alexanderplatz

Rundfunksender

Sendestation / Ort Zeit Band Frequenz Meter Programm Leistung Bemerkungen
Berlin
Fernsehturm
Alexanderplatz
von ???
bis
1990 ff.
UKW 91,4 MHz   Berliner Rundfunk 100 kW  
von ???
bis
01.08.1990
UKW 95,8 MHz   Radio DDR 1 100 kW  
von ???
bis
12.02.1990
UKW 97,7 MHz   Stimme der DDR 100 kW  
01.01.1964
bis
1990 ff.
UKW 99,7 MHz   Radio DDR 2 100 kW außerhalb der Sendezeiten des Regionalprogrammes des "Senders Frankfurt (Oder)"
von ???
bis
1990
UKW 99,7 MHz   Sender Frankfurt (Oder) 100 kW Regionalprogramm stundenweise
07.03.1986
bis
30.04.1993 ???
UKW 93,1 MHz   Jugendradio DT 64   13:00 - 24:00 Uhr, ab Dezember 1987 4:00 - 24:00 Uhr, ab 01.04.1990 ganztägig
von ???
bis
1990
UKW 93,1 MHz   Sender Potsdam   Regionalprogramm stundenweise
07.03.1986
bis
30.04.1993
UKW 102,6 MHz   Jugendradio DT 64 15 kW 13:00 - 24:00 Uhr, ab Dezember 1987 4:00 - 24:00 Uhr, ab 01.04.1990 ganztägig

Fernsehsender

Sendestation / Ort Art Zeit Norm Band / Kanal Bild MHz Ton MHz Raster MHz Programm Leistung Bemerkungen
Berlin
Fernsehturm
Alexanderplatz
Fernsehsender 03.10.1969
bis
1990 ff.
CCIR VHF III / 05 175,25 180,75 5,5 DFF /
DDR 1 /
DFF 1
100 kW Ersatz für Berlin Köpenick
03.10.1969
bis
1990 ff.
CCIR UHF IV / 27 519,25 524,75 5,5 DFF /
DDR 2 /
DFF 2
700 kW
(1000 kW)
 



Quelle: [52]

Der Berliner Fernsehturm war mit 365 Metern das höchste Bauwerk Deutschlands und das vierthöchste, nicht abgespannte, Bauwerk Europas.
Der Turm gehört zur World Federation of Great Towers. Seit 1997 beträgt die Höhe, durch Umbau der Antenne, 368 m.

Im Vorgebäude des Turmes befindet sich auf Erdgeschossebene ein großzügiges Foyer mit Souvenirläden und Kassen. Mehrere kreuzweise angeordnete Treppen führen zum Obergeschoss der Eingangshalle.
Dort befindet sich der Zugang zum Turmschaft mit dem Lifteingang. Für Besucher sind zwei Etagen im Inneren der Kugel zugänglich: die Aussichtsetage in 203,8 m und das Telecafé auf einer Höhe von 207,5 m.

   Quelle: [10]

Hochauflösendes 360°-Panorama von der Aussichtsetage des Berliner Fernsehturms. Aufgenommen am 15. März 2007

Hochauflösendes 360°-Panorama von der Aussichtsetage des Berliner Fernsehturms. Aufgenommen am 15. März 2007. (zur Ansicht des hochaufgelösten Bildes bitte hier klicken)
Quelle: [10] Michael F. Mehnert


Das Ende der Spitze des Fernsehturmes ist mit einem 1,5 Tonnen schweren Gewicht versehen, das die dünnere (herausragende) Spitze bei starken Schwankungen durch Windeinflüsse automatisch wieder einpendelt und für eine maximale Abweichung von 80 cm sorgt (Tilgerpendel).

Die Antennenanlage des Fernsehturms enthält übereinander angeordnet verschiedene Antennen für Fernsehen und UKW-Radiosender. Die Antennenanlage ist elektrisch beheizbar, da sie im Winter eisfrei gehalten werden muss, um die Umgebung des Fernsehturms vor herabfallenden Eisbrocken zu schützen.

Turmspitze mit Antennenanlagen
Quelle: [10] Dontpanic (Dogcow on de.wikipedia)

1964 wurde, unter maßgeblicher Einflussnahme Walter Ulbrichts, die Errichtung des Fernsehturms im unmittelbaren Stadtzentrum beschlossen. Die Architektur geht auf eine Idee von Hermann Henselmann und Jörg Streitparth zurück, die Bauplanung erfolgte im VEB Industrieprojektierung (Ipro) Berlin.

Am 4. August 1965 war Baubeginn. Die Antenne wurde aus einzelnen, etwa vier Meter großen, Segmenten zusammengesetzt.

18.08.1967 Montage des Kugelskeletts am Boden
Quelle: [11] 183-F0818-0022-001 / Koard, Peter / CC-BY-SA
25.06.1968 Anbau der Verkleidung
Quelle: [11] 183-G0625-0021-001 / Martin / CC-BY-SA

Am 3. Oktober 1969 wurde der Fernsehturm durch den damaligen Staatsratsvorsitzenden Walter Ulbricht eingeweiht und am 7. Oktober, dem Jahrestag der DDR-Gründung, eröffnet.

Nach 1990 übernahm die Deutsche Telekom den denkmalgeschützten Turm. Betreiber und Eigentümer der Anlage ist die Deutsche Funkturm GmbH (DFMG), ein Tochterunternehmen der Deutschen Telekom AG.


Quellen: [10], [52]

nach oben Seitenanfang Letzte Änderung dieser Seite: 04.05.2017