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Sender Berlin - Scholzplatz

Rundfunksender

Sendestation / Ort Zeit Band Frequenz Meter Programm Leistung Bemerkungen
Berlin
Scholzplatz
15.03.1963
bis
1990 ff.
UKW 88,8 MHz 3,38 Sender Freies Berlin 1 80 kW Inbetriebnahme
Übernahme von Sender Berlin-Witzleben
15.03.1963
bis
1990 ff.
UKW 92,4 MHz   Sender Freies Berlin 2 80 kW Übernahme von Sender Berlin-Witzleben
15.03.1963
bis
1990 ff.
UKW 96,3 MHz   Sender Freies Berlin 3 80 kW Übernahme von Sender Berlin-Witzleben
09.1973
bis
1990 ff.
UKW 98,2 MHz   Sender Freies Berlin 4
(Gastarbeiterprogramm)
8 kW  

Fernsehsender

Sendestation / Ort Art Zeit Norm Band / Kanal Bild MHz Ton MHz Raster MHz Programm Leistung Bemerkungen
Berlin
Scholzplatz
Fernsehsender 15.05.1963
bis
1972
CCIR VHF III / 07 189,25 194,75 5,5 Deutsches Fernsehen / (SFB) 10 kW Ersatz für Sender Berlin-Witzleben
1972
bis
01.10.1984
CCIR VHF III / 07 189,25 194,75 5,5 Deutsches Fernsehen / (SFB) 50 kW
(100 kW)
 
01.10.1984
bis
1996
CCIR VHF III / 07 189,25 194,75 5,5 Erstes Deutsches Fernsehen (SFB) (50 kW)
100 kW
 
1996
bis
ff.
CCIR VHF III / 07 189,25 194,75 5,5 Das Erste 100 kW

Stilllegung des analogen Fernsehens

1963 wurde der Sendemast mit einer Höhe von 230 Metern errichtet. Die UKW- und Fernseh-Sendeantennen baute die Fa. Siemens.

Das Sendegebäude wurde so gebaut, dass es wieder leicht demontiert werden konnte da zu dieser Zeit noch geplant war im Norden Berlins einen Fernsehturm zu bauen. Dazu kam es jedoch nicht.

Am 15.05.1963 erfolgte die Inbetriebnahme eines 10 kW-Fernsehsenders (Siemens).


Siemens 10 kW-Fernsehsender, Baujahr 1963

Quelle: [33]

Mai bis Juli 1963 wurden nacheinander der bisherige Fernsehsender und die UKW-Sender für die Hörfunkprogramme SFB 1 bis SFB 3 von der Sendestation Witzleben zum Scholzplatz umgesetzt.

Ende Juli 1963 waren die UKW-Sender wieder in Betrieb und im September war auch der umgesetzte Fernsehsender aus dem Jahre 1958 als passive Reserve betriebsbereit.

Zur Funkausstellung am 30.August 1963 wird der stereofonische Rundfunk als Regeldienst beim SFB eingeführt. In den folgenden Jahren werden auch die anderen deutschen UKW- Rundfunksender schrittweise auf Stereo umgerüstet.


Siemens 10-kW-UKW-Sender, Baujahr 1954, modernisiert 1962
(links ein 300-W-Sender und rechts ein 3-kW-Sender von Telefunken)

Quelle: [33]

1965 wurden die Vorstufen der UKW-Sender teilweise erneuert und mit Stereo- Codern ausgerüstet.

1972 wurden drei neue 10 kW-UKW- Doppelsender mit passiver Reserve (SEL-Berlin) in Betrieb genommen. Ein weiterer 10-kW- Sender wird als übergeordnete Reserve installiert. Die neuen Sender sind bis auf die 10-kW-Endstufe volltransistorisiert. Die alten Sender aus Witzleben gehen außer Betrieb. Außerdem wurde die Niederspannungsanlage erneuert.


3 UKW-10-kW-Doppelsender
SEL (1972)

Quelle: [33]

 
Detailansicht
eines Doppelsenders

Quelle: [33]

1973 wurde zur IFA ein neuer 10-kW- Fernseh- Doppelsender (SEL-Berlin) in Betrieb genommen. Dieser Sender arbeitet mit aktiver Endstufenreserve, d.h., der Ausfall einer Endstufe verursacht keine Betriebsunterbrechung, es kommt nur zu einer Leistungshalbierung. Der aus dem Jahre 1958 stammende Siemens-Fernsehsender wird demontiert und verschrottet. Ab September wird auch das Gastarbeiterprogramm SFB 4 vom Scholzplatz gesendet. Zwei, bisher als Vorstufen benutzte, 1-kW-Telefunken-Sender wurden zu einem 1-kW-Doppelsender mit passiver Reserve umgebaut.

1978 wurde ein 5-kW-Fernsehsender, dessen Leistung auf 8-kW erhöht werden konnte in Betrieb genommen. Dieser ersetzte den Siemens-Fernsehsender aus dem Jahre 1963.


Fernsehsender SEL mit gemeinsamer Bild-/Tonendstufe 8-kW

Quelle: [33]

1979 wird er erste volltransistorisierte UKW-Sender (Rhode & Schwarz München) in Betrieb genommen. Dieser sendet jetzt das "Gastarbeiterprogramm).

1981 wurden die Bild- und Tonvorstufen des SEL-Fernseh-Doppelsenders durch moderne Vorstufen der Fa. Rhode & Schwarz ersetzt. Dadurch war es möglich, zur IFA, erste Stereo-Zweitonsendungen im Fernsehen nach dem 2-Träger-Verfahren zu senden.

1984 wurden die Antennen und das Antennentragwerk erneuert. Die Antennen lieferte die Fa. Rhode & Schwarz.

       Quelle: [10], A. Savin


Quelle: [33]

nach oben Seitenanfang Letzte Änderung dieser Seite: 11.10.2014